mit den Teilorten Binzwangen und Erisdorf

Problematik mit Jugendgruppen


Informationsabend
des Kommunalen Präventionsakt im Landkreis Biberach (KOMM) am Donnerstag, 26.11.2009 in der Kreissparkasse Riedlingen
>>> Einladung und Themen


22.10.2009:
Das Aufenthaltsverbot (s.u.) vom 26.09.2009 war für eine Woche bis 04.10.2009 geplant. Das ursprüngliche Datum 04.10.2010 war ein Versehen, auf das wir aufmerksam gemacht wurden. Es ist klar, dass ein Aufenthaltsverbot von über einem Jahr jenseits jeglicher Verhältnismäßigkeit ist. Wir bitten das Versehen zu entschuldigen.


13.10.2009
Was sagt Landespolizeipräsident Hamman?
"Genug schwarze Sheriffs im Land!"
Badische Zeitung vom 14.07.2009


09.10.2009
Blick über den Tellerrand...
Gemeinde Altshausen beauftragt Privaten Sicherheitsdienst
Schwäbische Zeitung vom 02.10.2009
>> pdf-download...


08.10.2009
Schwäbische Zeitung vom 08.10.2009
>> pdf-download...


05.10.2009

Gemeinderatssitzung:
BM Leitz informiert den Gemeinderat in öffentlicher Sitzung über die jüngsten Vorfälle und die Maßnahmen der Verwaltung. Er habe keinen gesonderten Tagesordnungspunkt formuliert, weil er das Problem nicht größer machen möchte, als es ist. Er sehe es als Geschäft der laufenden Verwaltung an, das Problem zu lösen. Dabei wird einerseits auf die Gespräche in Zusammenarbeit mit der Schulsozialarbeit gesetzt, andererseits ist er der Meinung, dass die Gemeinde hier deutlich als Ortspolizeibehörde Maßnahmen erfreifen muss, wenn sich die Jugendlichen uneinsichtig zeigen. Die Anwohner in der Ortsdurchfahrt hätte ihren Anspruch auf Nachtruhe und das chaotische Verhalten der Jugendlichen dürfe nicht geduldet werden. Er erwähnte auch das Engagement der Polizei und stellte das Kooperationskonzept vor, das mit der Polizeidirektion Biberach zwischenzeitlich abgeschlossen wurde.

Aus verschiedenen Wortmeldungen drückten die Gemeinderäte die Unterstützung der Verwaltung aus. Durchweg herrschte die Meinung, dass hier das Elternhaus der Jugendlichen die Hauptverantwortung trage.

BM Leitz dankte dem Gremium für die Unterstützung des eingeschlagenen Weges.

-----------------------------------------------------------------------------------------------------------

Büchertipp:

"Warum unsere Kinder Tyrannen werden - oder die Abschaffung der Kindheit" von Michael Winterhoff


-----------------------------------------------------------------------------------------------------------

 
04.10.2009
Polizeibericht:
In der  Nacht vom Samstag auf Sonntag hielten sich gegen 03.00 Uhr wieder zahlreiche Jugendliche bei der KSK/Rondell auf. Sie warfen Steine umher und störten die Nachtruhe. Dazu führten sie Baseballschläger und Holzlatten mit sich. Die Polizei wurde informiert. Bei der Anfahrt waren sofort wieder alle flüchtig. Zwei Personen konnten noch gestellt werden. Nach einem belehrenden Gespräch musste die Polizei zu einem weiteren Einsatz Richtung Bad Schussenried (Schlägerei).
Am anderen Morgen haben die Anwohner erklärt, dass sich erst gegen 4:45 Uhr Ruhe einstellte.

02.10.2009
Gespräch im Rathaus Ertingen
Bürgermeister Leitz und Polizeidirektor Högerle (PD Biberach) haben sich zusammen mit einem Vertreter des Polizeireviers Riedlingen sowie dem Privaten Sicherheitsunternehmen (DDD-Security) auf ein Konzept geeinigt, das Polizeidirektor Högerle für Ertingen erstellt hat:

>> Konzept Polizei - Gemeinde Ertingen / pdf-download...


30.09.2009
Elternbrief von BM Leitz
>> pdf-download...


26.09.2009
Allgemeinverfügung der Gemeinde Ertingen
(Aufenthaltsverbot Ortskern vom 26.09.2009 bis 04.10.2009)
Aufenthaltsverbot lesen (pdf-download)


25.09.2009
Die Schlumpfparty des Musikvereins Ertingen ging im Grunde genommen reibungslos über die Bühne. Der Musikverein hatte das Fest organisatorisch (Bsp. One-Way-Ticket, Raucherzone, 6 Security) sehr gut im Griff. Das aktuelle Jugendproblem von Gruppen im Ortskern geht schon seit Monaten und hat mit der Schlumpfparty nichts zu tun. 

Leider kam es in dieser Nacht am Platz beim Rondell über mehrere Stunden wieder zu mehreren Ordnungsstörungen. In dieser Nacht hat Bürgermeister Leitz erstmals im Auftrag der Ortspolizeibehörde 4 Security-Kräfte mit Hund beuftragt, um für Ruhe zu sorgen und durch ihre ständige Präsenz die Verursacher zu überführen.
Die Bilanz an festgestellten Tatbeständen zeigt, dass deren Einsatz ein voller Erfolg war. (s.o. Elternbrief). Bürgermeister Leitz war ebenfalls bei einer emotionalen Diskussion vor Ort und drückte seine Enttäuschung aus, dass die Jugendlichen noch am Abend zuvor die Unschuldigen spielen und heute wieder wie die wilden Horden einfallen. AUs diesem Grund gibt es jetzt klare Antworten. Er bat zusammen mit den Security um die Personalausweise. Die Jungs wehrten sich zunächst. Er wies darauf hin, dass alleine schon diese Auskunftsverweigerung eine Ordnungswidrigkeit sei - (35,- Euro Verwarnungsgeld).


24.09.2009

Bürgermeister Leitz lud die Jugendlichen ins Schülerhaus zum Gespräch ein. Ca. 30 Jugendliche waren gekommen. Dies war zunächst erfreulich. Mit dabei waren Frau Graf und Frau Hepp von der Schulsozialarbeit.
BM Leitz stellte zunächst die Frage an die Jugendlichen, wie sie die Situation sehen, um ihnen die Chance zu geben, die Fehler einzugestehen.
Leider kam hier keine Einsicht sondern nur die Bitte/Forderung, dass die Gemeinde den Jugendlichen einen Platz/Raum zur Verfügung stellen sollte, wo sie sich ungestört aufhalten dürfen. Ferner beschwerten sich ungehalten über Anwohner, die sie beschimpft hätten.
Bürgermeister Leitz erklärte darauf hin, wo das Problem liegt und zählte die ganze Liste an Ordnungsstörungen bis zur Sachbeschädigung und Bedrohung auf, um die es eigentlich gehe. Die aufgebrachten Anwohner seien komplett im Recht. Die Ursache wurde von den Jugendlichen gesetzt. Dies sei der Grund, warum man jetzt beieinander sei. Solange sich hier keine Verhaltensänderung einstelle, werden die Jugendlichen richtig Stress bekommen.
Bürgermeister Leitz teilte eine Liste mit Tatbeständen sowie deren Verwarnungsgeld aus, damit die Jugendlichen wissen, wieviel Sie für Ihr Verhalten an die Gemeindekasse bezahlen dürften.
Ein Jugendlicher, meinte, dass dieser Abend überhaupt nichts gebracht hätte.

Nach der Versammlung kamen (vor allem ältere Jugendliche) auf BM Leitz zu und meinten, dass er schon Recht gehabt hätte, dass die Jungs nicht Manns genug waren zur ihren Übeltaten zu stehen. Sie störten sich daran, dass alle in einen Topf geworfen werden. BM Leitz meinte darauf hin, dass die Problematik von der Gruppe ausgehe und somit jedes Mitglied der Gruppe mitverantwortlich sei.

Er schlug den Jugendlichen vor, ihren Ruf durch positive Aktionen zu verbessern und die Hauptchaoten innerhalb der Gruppe zu isolieren. Tun sie dies nicht, werden auch die "braven" Jugendlichen zurecht mit in die Verantwortung gezogen.


17.09.2009
Stellungnahme von BM Leitz zur aktuellen Problematik
>> pdf-download...

 

 


Mitteilungsblatt
Suche
Interaktiver Stadtplan
Teilort Binzwangen
Teilort Erisdorf