Was wurde bisher durch die Gemeinde ausgebaut ...

Die Gemeinde investierte in den FFTB-Netz-Ausbau im Gewerbegebiet "Süd" rund 306.000,00 Euro. Förderungen flossen an die Gemeinde von rund 121.000,00 Euro.

In Zusammenarbeit mit der Komm.Pakt.Net konnte nach Ausschreibung des kommunalen Netztes die NetCom BW als Vertragspartner und Pächter des kommunalen FTTB-Netzes gewonnen werden.

Das Projekt wurde durch finanzielle Unterstützung des Landes nach dem Kommunalinvestitionsförderungsgesetz (KInvFG) in Höhe von 121.000,00 Euro gefördert.

Die Gemeinde Ertingen bedankt sich bei der Landesregierung Baden-Württemberg für die Förderung der Maßnahme sowie bei der NetCom BW für die gute Zusammenarbeit.

Was wird derzeit ausgebaut ...

In der Gemeinde Ertingen wird die derzeitige Versorgung von den Anbietern Deutsche Telekom und Unitymedia geprägt.

Während im Ortsteil Erisdorf nur über die Kabelanschlüsse der Unitymedia hohe Bandbreiten von bis zu 400 Mbit/s im Download bezogen werden können, bietet im Ortsteil Binzwangen ausschließlich die Deutsche Telekom höhere Bandbreiten, hier VDSL50, an. In Ertingen wiederum bieten beide Anbieter hohe Bandbreiten an, wobei die Deutsche Telekom nur im nordwestlichen Teil des Ortes Bandbreiten von bis zu 50 Mbit/s im Download anbieten kann, da sich dort der HVt befindet. Im Gewerbegebiet Ertingen-Süd bietet keiner der beiden Anbieter die erforderliche Bandbreite an.

Im Gewerbegebiet Ertingen-Süd herrscht jedoch ein Bedarf an hohen, symmetrischen Bandbreiten, welcher durch die bestehende Versorgung nicht gedeckt werden kann.

Als notwendige Grundlage für die geplanten Vorhaben liegt eine gemeindeweite, flächendeckende FTTB-Strukturplanung vor. Auf dieser Basis kann FTTB-Infrastruktur bei der Herstellung der Backboneinfrastruktur, wie von der VwV Breitbandförderung (2015) gefordert, direkt mitverlegt werden  und es können daher in hohem Maße Synergien gehoben werden.

--> Pressemitteilung NetComBW_Inbetriebnahme

Ausbaukonzeption

Durch die geplante FTTB-Erschließung sorgt die Gemeinde kurzfristig für eine direkte Erschließung der Gewerbebetriebe mit einem direkten Glasfaseranschluß (FTTB), um hier hohe, symmetrische Bandbreiten zu ermöglichen.

Trassenverlauf:
Die Trassenführung beginnt an der Gemeindegrenze zur südlichen Nachbargemeinde Marbach. Von dort verläuft die Trasse in nördliche Richtung entlang der K7587, bis die Schwarzachtalseen passiert wurden. Anschließend biegt die Trasse nach Westen ab, nach weiteren, runden 300 Metern biegt sie wiederum nach Norden ab und folgt der Schwarzachstraße bis zum Kreuzungsbereich Marbacher Straße/ Schwarzachstraße.

Im Gewerbegebiet werden alle vorhandenen Gewerbebetrieb erschlossen, außerdem muss der PoP-Standort erreicht werden, welche sich in dem genannten Kreuzungsbereich befindet. Teilweise werden die Trassenabschnitte im Wege der Mitverlegung bei der Erdgas Südwest hergestellt, teilweise im Neubau.